2005 - unser Agricolajahr
taktwechsel-Erfahrungen
Karla Schönfeld, 20.11.2005, per Mail
Der Takt (lat. tactus = Schlag) gibt nur die Maßeinheit, den äußeren Rahmen an, den erst der Rhythmus mit Leben erfüllt. Er beinhaltet gleichzeitig Wechsel – Wechsel von Betonung und Nichtbetonung…
Von gelungenen Taktwechseln überzeugen konnte man sich am 13. November 2005 im Veranstaltungszentrum Kirche Franken (bei Waldenburg) beim Konzert des jungen Chemnitzer Chores taktwechsel e.V. zu Ehren Agricolas. Man hatte die hübsche Idee, einen Teil der Zuhörer per Bus zum Konzert zu bringen und stellte auch einen Reiseleiter zur Verfügung: Michael Schönfeld begrüßte in Bergmannstracht die Reisenden und ließ durch seine interessanten Ausführungen zu Agricola und dem Bergbau in der Region die Fahrt kurzweilig werden. Man war also schon auf das Konzert eingestimmt, welches nach einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen in der Kirche mit Alta trinita beata begann. im unteren Teil der Kirche angestimmt, erklang das erste Stück zunehmend deutlicher und nach Treppensteigen und Einmarsch hatten sich die Chormitglieder im Altarbereich aufgestellt. Das folgende Programm war gut auf das Thema Agricola abgestimmt und in seiner Darbietung ausgezeichnet gelungen. Dank gut musizierter Chorliteratur und wirkungsvollen optischen Eindrücken war Zuhören und Zuschauen bei diesem Konzert ein Ohren- und Augenschmaus! Auch Matthias Müller am Cembalo mit seinen vorzüglichen Darbietungen soll in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Der Chor hat sich auf die Fahnen geheftet, erfrischend anders zu sein und zu neuen Wegen des gemeinsamen Musizierens zu finden. Gleichzeitig wird höchstes Augenmerk auf Qualität gelegt. Es ist eine Freude, festzustellen, es gibt noch junge Leute, die mit Lust und Freude und viel Engagement gemeinsame Ziele verfolgen. Für den zu wünschenden Erfolg ist taktwechsel auf dem besten Wege!
taktwechsel bietet mehr!
Gertrudis Barthel, Daetz-Zentrum Lichtenstein, Veranstaltungsservice, 14.11.2005, per Mail
Es war eine Freude, so viele junge Leute bei einem nicht einfachen Thema zu erleben. Die Inszenierung ist Ihnen ausgezeichnet gelungen. Es war stimmig von der Auswahl der Titel, der Qualität der Darbietung, dem Programmheft, über die optische Ausstrahlung bis hin zum harmonischen Gesamteindruck, den Sie beim Publikum hinterlassen haben. Es gibt bestimmt viele Chöre mit ausgezeichneten Sangesleistungen, aber „taktwechsel“ bietet mehr!
Für das bevorstehende Konzert in unserem Haus wünsche ich Ihnen ebenso gute Ideen bei der Vorbereitung. ... Zu allen weiteren Konzerten ebenfalls viel Erfolg!
Freundliche Grüße aus Lichtenstein
Hommage an Agricola
Prof. Dr. Friedrich Naumann, 02.12.2005, per Mail
Liebe Musici,
vielen Dank für die nette Überraschung zum Freitagmorgen.
Eigentlich liegt mir noch am Herzen, allen Mitwirkenden am Agricola-Abend im Tietz recht herzlich zu danken. Ausgezeichnet vorbereitet, perfekt organisiert (sicher das lobenswerte Verdienst von Christian Günther), überzeugend im Auftritt, frisch und sicher in Stimmführung und Dynamik, liebenswerte und sympathische Gesichter – welche eine Überraschung, welch eine Freude! Ich war sicher nicht der einzige, der sich ob dieser Hommage an Agricola glücklich gefühlt hat und neugierig ist, welchen Weg das Ensemble zukünftig nehmen wird.
So bleibt mir, Euch eine gedeihliche Fortentwicklung zu wünschen – und dies in der Hoffnung, daß sich all die investierte Kraft zum besten Eurer Sangeskunst auszahlen möge.
Mit herzlichen, vorweihnachtlichen Grüßen an alle
Prof. Dr. F. Naumann

- Das Foto hat Herr Mingxi Li (VR China) geschossen.
Gemütlich Advent feiern ? mit taktwechsel
Konzertbesucher, 04.12.2005, per Mail
Liebe taktwechsler,
Bei naßkaltem Wetter wollten wir lieber gemütlich in unserer Adventstube diesen zweiten Advent feiern. Dann sind wir aber doch nach Chemnitz gefahren, um das Konzert von „taktwechsel“ zu erleben.
Die Lieder dieses harmonisch klingenden Chores brachten uns umgehend die nötige Ruhe, um zu entspannen und zu genießen. Ja, es ist ein Genuss, diesen Chor zu hören. Besser hätten wir nicht Advent feiern können!
Wir lauschten der Musik und waren so fasziniert, dass wir kaum wagten zu atmen. Als äußerst wohltuend empfand ich, dass das Programm nicht durch Zuschauerbeifall unterbrochen wurde. Nicht, das man nicht gerne applaudiert hätte. Aber der Applaus unterbricht für meine Begriffe das Wirken der Musik auf Geist und Seele.
Nach solchen gelungenen Vorstellungen tut es mir immer leid, dass man nicht mehr Leute mobilisiert hat, auch das Konzert zu besuchen, damit deren Seele auch von der Musik gestreichelt wird.
Wir danken den Chormitglieder für ihr Engagement, mit ihrer Musik andere Menschen zu erfreuen und wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Regina und Michael

